Mühlenheider Windkraftmuseum e.V.

Windkraft zum Anfassen

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05.12.2017

EINLADUNG: WEINACHTSFEIER 2017

In wenigen Wochen ist der 21. Dezember und somit Winteranfang.

Alle Jahre wieder findet an diesem Tag unsere obligatorische Weihnachtsfeier  statt.


15:15 Uhr, Vereinsheim Mühlenheider Windkraftmuseum

Mühlheide 14, Stemwede-Oppendorf


Hiermit möchten wir alle herzlichst einladen, um an diesem Tag bei Weihnachtsgebäck in Verbindung mit warmen Getränken über das Vergangene, Momentane und Zukünftige gemeinsam zu sinnieren.  

Einfach vorbeikommen !

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03.12.2017

EINLADUNG: VEREINSFAHRT "ENERGIEWENDEN" 2018

Anlässlich der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen dem Mühlenheider Windkraftmuseum und dem Landesverband Rheinland veranstaltet der Verein im kommenden Jahr eine große Fahrt in das Ruhrgebiet zum Thema Energie und dessen Entwicklung.

Alles wichtige dazu wie folgt:


Der Verein freut sich auf Teilnahme!

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25.10.2017

Startschuss für die "Energiewenden"

Am 20.10.2017 hat offiziell die einjährige Sonderausstellung "Energiewenden" des Landschaftsverband Rheinland (LVR) in der Zinkfabrik Altenberg in Oberhausen begonnen.

Auch das Mühlenheider Windkraftmuseum ist dort vertreten. Nach einer ersten Anfrage des LVR vor einem Jahr und einem darauffolgenden persönlichen Treffen in Stemwede entschied man sich, seitens des Verbandes, in der Ausstellung die Windkraft durch zwei Rotorblätter einer HSW 30 zu repräsentieren. Diese werden vom Mühlenheider Windkraftmuseum für die gesamte Laufzeit kostenlos zur Verfügung gestellt.


Infostand: Der Windkraftbereich hält mit den beiden HSW-Rotorblättern, Infoplakaten und einem Messemodel einer Senvion-Anlage einiges parat. Foto: A. Jaeger


Aus Platzgründen konnte leider nicht die WKA-Gondel ausgestellt werden. Deshalb entschloss man sich, in die Höhe zu bauen. So wurden die zwei GFK-Rotorblätter kurzerhand an der Wand "aufgehängt".


Improvisation: Eine vom LVR angefertigte "Stahlnabe" hält die beiden Rotorblätter zusammen - und in die Höhe. Foto: A. Jaeger


Der LVR möchte, als rheinländischer Kommunalverband mit sozialer und kultureller Ausrichtung, der Allgemeinheit die verschiedenen "Energieepochen" der letzten 500 Jahre näher bringen und durch interaktive Anwendungsmöglichkeiten erlebbar machen. Von ersten Windmühlen im Mittelalter, über die industrielle Revolution des 19 Jahrhunderts, Öl, Gas und Atomenergie Mitte des 20 Jahrhunderts, bis hin zu den erneuerbaren Energien ab den 1980er-Jahren bekommt der Besucher einen detaillierten Einblick in Technologie, Gesellschaft und dem Verhältnis Mensch und Umwelt im Laufe von mehreren Jahrhunderten. Der Fokus dieser Austellung liegt zwar auf NRW bzw. dem Ruhrgebiet, hat jedoch auch für Deutschland und Europa Gültigkeit.


Innovation: Ein Tablet hält für Besucher weitere Informationen zum jeweiligen Themenbereich bereit. Hier: Die HSW 30 und ein Verweis zum Mühlenheider Windkraftmuseum. Foto: A. Jaeger


Information: Alle Infostände haben einen QR-Code, mit dem der Besucher mehr Information über das Tablet abfragen kann. Foto: A. Jaeger


Infoflyer:Selbstverständlich ist das Mühlenheider Windkraftmuseum in Oberhausen auch mit der hauseigenen Broschüre vertreten. Foto: A. Jaeger


Das Mühlenheider Windkraftmuseum dankt dem LVR für die Initiative, das Vertrauen und die gelungene Zusammenarbeit!

Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es hier.

21.10.2017

Aufnahme in die KlimaExpo.NRW

Das Mühlenheider Windkraftmuseum ist jetzt offiziell Teil der Leistungsschau der KlimaExpo.NRW. Dies ist eine Inititiative der Landesregierung NRW und präsentiert Projekte jeglicher Art zum Thema Umwelt- und Klimaschutz in NRW. Auf tausend "Schritten" werden Wege weg vom Bergbau und hin zum Klimaschutz vorgestellt und dienen der Information und Inspiration.

Als einzigstes Museum der modernen Windkraftgeschichte Deutschlands darf das Mühlenheider Windkraftmuseum mit Sitz im ostwestfälischen Stemwede-Oppendorf nicht fehlen.

Dank der Bemühungen unserer Mitglieder ist die Aufnahme in diese einzigartige Landesinititaive nun gelungen.

 Link zur Landeswebseite


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20.10.2017

Besuch des Klimabündnis im Mühlenkreis e.V.

Am 08.10.2017 waren sieben Interessenten des Klimabündnisses im Mühlenkreis e.V. zu Gast im Mühlenheider Windkraftmuseum. Das Klimabündnis im Mühlenkreis ist ein lokaler Verein mit Sitz in Rahden. Ziel des Vereins ist es, dass bis 2030 das Gebiet des Mühlenkreises vollständig mit erneuerbaren Energien versorgt wird.

Link zum Klimabündnis


Wilfried Winkelmann im Gespräch mit aufmerksamen Besuchern des Klimabündnisses.


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18.10.2017

Internationaler Besuch von der Leibniz Universität Hannover

Im Rahmen einer Summerschool-Veranstaltung der Leibniz Universität Hannover war am vergangenen Samstag eine Gruppe afrikanischer Studenten des Instituts für Gartenbauliche Produktionssysteme zu Besuch im Mühlenheider Windkraftmuseum. Die Studenten bekamen bei dieser Veranstaltung einen detailierten Einblick in die Geschichte der Windenergieanlagen und die stürmische Entwicklung dieser Technologie.

Ein prächtiger Spätsommer lud ein zu reger Aktivität auf dem Museumsgelände.


Abgerundet wurde der Besuch durch einen Fachvortrag von Jan Winkelmann und der einmaligen Gelegeheit, auf einem neuartigen "E-Bike" fahren zu können. Gespeist mit Windstrom natürlich.


Das "E-Bike" sorgte für reges Interesse.


Der Besuch wurde von den Gaststudenten durchgehend positiv bewertet. Rundführung, Exponate, Vortrag und Verköstigung haben einen bleibenden guten Eindruck hinterlassen.



Das Mühlenheider Windkraftmuseum bedankt sich für die Initiative der Leibniz Universität Hannover und steht für weitere Projekte gerne zur Verfügung.

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25.09.2017

WKA Mroz: Eine neue Rarität

Das Mühlenheider Windkraftmuseum ist wiedereinmal um eine besondere Windkraftanlage reicher. Nachdem bereits Rotorblattsegmente sowie die Nabe einige Wochen zuvor von zwei Vereinsmitgliedern angeliefert wurden, traf am verganen Freitag die Gondel einer WKA Mroz 16-55 auf dem Lagergelände des Vereins ein. Damit ist eine der wenigen von der Firma Mroz hergestellten WKAs nun gesichert. Mroz hatte Mitte der 1990er-Jahre etwa zehn WKAs zwischen 55kW und 75kW hauptsächlich im Großraum Münster sowie Westmünsterland errichtet. Die Firma beendete jedoch nach wenigen Jahren ihre Aktivitäten aus wirtschaftlichen Gründen, was dazu führte, dass Mroz ein Insider-Tipp war und bis heute blieb.

   

Baugleiche WKA Mroz 16-55 in Wielen, 2014. Foto: A. Jaeger


Das Anheben der Gondel auf dem 30m hohen Gittermast wurde aufmerksam verfolgt. Foto: A. Jaeger


Die WKA stammt ursprünglich aus Arnsberg-Kirchlinde, wo sie bis zu einer Havarie im Jahre 2003 in Betrieb war.

Das Mühlenheider Windkraftmuseum bedankt sich beim Betreiber, Herrn Bauerdick, für die Bereitstellung dieser Anlage sowie die tatkräftige Unterstützung bei den Demontagearbeiten.

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02.09.2017

Köster Adler-25: Rotorblätter aus einem Pionierwindpark

Seit mehreren Jahren bereits ist die Gondel einer Köster Adler-25 (165kW) Teil des Mühlenheider Windkraftmuseums. Die Firma Köster aus Heide, besser bekannt für ihre Windpumpen, die um 1900 in Deutschland und den Niederlanden weit verbreitet waren, hatte in den 1980er und frühen 1990er-Jahren auch moderne WKAs gefertigt. Zwei dieser Anlagen wurden 1989 im berühmten Windenergiepark Westküste im Kaiser-Wilhelm-Koog installiert. Dieser Windpark, dessen Startschuss 1987 fiel, gilt als einer der wichtigen Kapitel der deutschen Windenergiegeschichte. Zusammen mit den damaligen MAN Aeroman, Enercon und Elektromat-Anlagen, waren die beiden Adler-25 direkte "Nachfolger" des 1988 demontierten GROWIAN.

Nun ist es zwei Vereinsmitgliedern gelungen, Teile der Originalrotorblätter genau dieser zwei Maschinen vor der Verschrottung zu bewahren. Vom Blattwurzelbereich als auch vom Blattspitzenbereich sind jeweils 3m von einem ehemaligen WKA-Betreiber aus dem Nachbarort Barlt übernommen worden.

Vordergrund: Eine der zwei Köster Adler-25. Hintergrund: Erweiterung des Windenergieparks Westküste von 1993 mit WKAs zischen 250kW und 500kW. Kaiser-Wilhelm-Koog, August 1997. Foto: A. Jaeger


Somit wird im Mühlenheider Windkraftmuseum ein weiteres spannendens Kapitel deutscher Windkraftgeschichte erlebbar gemacht.

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